Senf selber machen

Senf selber zu machen ist auf den ersten Blick sicher ein wenig ungewöhnlich. Aber die Zubereitung ist gar nicht schwer und wer gerne Zeit in der Küche verbringt, der kann sich angelehnt an Großmutters Zeiten dem Selber machen von Senf widmen.

Die Geräte, die Sie für das Selber machen von Senf benötigen, finden sich allesamt in einer gut eingerichteten Küche.
Wenn Sie mit Senfkörnern arbeiten möchten, dann benötigen Sie eine Mühle zum Zerkleinern der Körner. Eine Kaffeemühle mit Schlagwerk würde schon ausreichen. Ansonsten greifen Sie ruhig auf Senfmehl zurück, bevor Sie sich eine Mühle zulegen müssen.

Zutaten für 2 Gläser mittelscharfer Senf:

  • 250 g gelbes Senfmehl
  • 5 TL Salz
  • 100 g Zucker oder Honig
  • 150 g Weinessig
  • 200 g Wasser

Zubereitung von Senf:

Senfmehl, Salz und Zucker/ Honig werden in einer Schüssel miteinander vermengt.
Dann geben Sie das Wasser zusammen mit dem Weinessig in einen Topf und kochen das ganze kurz auf.
Nun rühren Sie die Wasser – Essig – Mischung unter das Senfmehl und die Gewürze. Allerdings nur Schritt für Schritt, um die Konsistenz selber zu bestimmen.

Der Senf wird in die Gläser abgefüllt und anschließend für ein bis zwei Wochen im Kühlschrank stehen gelassen.

Fertig ist Ihr selbst gemachter Senf, der sich bis zu einem halben Jahr im Kühlschrank hält.

Zutaten für Honigsenf:

  • 60 g Senfmehl
  • 40 g Honig
  • 1 EL Sonnenblumenöl
  • 1 EL Obstessig
  • 1 Prise Salz
  • Heißes Wasser

Zubereitung von Honigsenf:

Alle Zutaten, bis auf das Wasser, müssen gut miteinander verrührt werden. Wenn Ihnen die Konsistenz zu fest ist, können Sie die Masse mit ein wenig heißem Wasser verdünnen.

Nun füllen Sie den Senf in ein Glas, das Sie im Kühlschrank lagern. Für drei bis vier Monate ist der Honigsenf haltbar.

Zutaten für süßen Senf:

  • 50 g gelbe Senfkörner
  • 5 g Salz
  • 25 g Zucker oder Honig
  • 30 g Weinessig (5%ig)
  • 40 g Wasser

Die Zubereitung des süßen Senfes ist die gleiche wie die Zubereitung des Honigsenfes. Allerdings benötigen Sie hier eine Mühle zum Zermahlen der Senfkörner.

Kleine Senf – Kunde

Ursprünglich wurde Senf nicht als Gewürzmittel, sondern als Heilmittel verwendet. So gab es etwa ein Senfpflaster, mit dem man Rheuma bekämpfte. Durch das im Senf enthaltene Senfmehl wurde die Durchblutung der Haut und der darunter liegenden Organe angeregt.

Im ersten Jahrhundert entdeckten dann die Römer, dass man Senf auch zum Würzen nutzen kann. Und sie brachten auch den Senf über die Alpen zu uns.

Stefan

Über Stefan

Hallo, ich bin Stefan und ich habe Schlemmer Kenner ins Leben gerufen. Ich bin begeisterter Hobby-Koch, genieße gerne gutes Essen und bastele ebenso gerne in der Küche herum. Wir wollen hier einen Ort schaffen, an dem Koch-Interessierte leicht verständliche und praktische Tipps rund um die Küche erhalten. Wenn du irgendwelche Fragen hast, schreib mir gerne.
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